Fragen und Antworten

Hier beantworte ich einige Fragen, die mir häufig von Kunden im Zusammenhang mit meinen Leistungen gestellt werden. Ist die richtige Antwort dabei?

? Was ist eine Manuskriptseite?

Eine Manuskriptseite wird in der Lektoratsbranche neben Arbeitsstunden als „Recheneinheit“ zugrunde gelegt. Sie hat, angelehnt an die früher üblichen Schreibmaschinenseiten, das Format DIN A4 mit Schriftgröße 12 und 1,5-fachem Zeilenabstand. Dies entspricht ungefähr 30 Zeilen à 60 Anschläge inkl. Leertasten.

Sind in dem Text Grafiken oder Bilder enthalten, die ebenfalls Gegenstand der Überarbeitung sind (zum Beispiel zur Formatierung), oder wollen Sie mich als Texterin buchen, lege ich für die Berechnung Arbeitsstunden zugrunde. Bei einem reinen Lektorat werden sie nicht mit bearbeitet und daher auch nicht mitgezählt.

Was ist der Überarbeiten-Modus?

Im Überarbeiten-Modus wird von Word jede Änderung im Dokument als solche dokumentiert und mit einem senkrechten Strich am Seitenrand sowie in einer anderen Schriftfarbe angezeigt.

Wie überarbeiten Sie Websites?

Für das Lektorat einer Website greife ich nicht in den Quellcode ein. Ich erstelle lediglich Screenshots von den einzelnen Websites und bearbeite diese als PDFs oder manuell auf Papier. Sie erhalten eine PDF-Datei mit Anmerkungen oder Korrekturzeichen und arbeiten meine Änderungen selbst in die html-Dateien ein.

Wird auch eine Überarbeitung des Layouts gewünscht erarbeite ich gern gemeinsam mit meinen Kooperationspartnern ein Konzept für die Neuausrichtung Ihrer Website.

Wie lange dauert ein Lektorat?

Als Richtwert geht man davon aus, dass in einer Stunde maximal fünf Manuskriptseiten Text lektoriert werden können. Für 100 Seiten ergeben sich damit minestens 20 Stunden Netto-Bearbeitungszeit, das kann jedoch stark variieren. Genaue Angaben mache ich erst nach Ansicht der Textes.

Lektorieren Sie auch nur eine Seite, zum Beispiel ein Bewerbungsanschreiben?

Aber natürlich. Für Texte unter zehn Manuskriptseiten berechne ich pauschal einen Stundensatz von 30,- € (netto). Mein Vorschlag in solchen Fällen: Versuchen Sie zu sammeln, bis wenigstens zehn Seiten an Lektoratsbedarf zusammengekommen sind.

Für Unternehmen, bei denen in absehbarer Zeit weiterer Lektoratsbedarf anfallen wird, lege ich gern ein „Zeitkonto“ an.

Wie wird die Bezahlung geregelt – muss ich die Rechnung im Voraus begleichen oder eine Anzahlung leisten?

Nein – bei einer Rechnungssumme bis 499,- € (netto) zahlen Sie einfach nach Rechnungslegung.

Ja – bei einer Rechnungssumme ab 500,- € (netto) und für internationale Aufträge bitte ich um eine Anzahlung in Höhe von 30%.

Was passiert, wenn ich mit der Bearbeitung nicht zufrieden bin?

Sollten Sie nach erfolgter Bearbeitung berechtigte Einwände an meiner Arbeit haben, bessere ich selbstverständlich so schnell wie möglich und kostenlos nach.

Allerdings weise ich auch in meinen AGB darauf hin, dass Irren menschlich ist und ich daher nicht garantieren kann, jeden Fehler in Ihrem Text zu finden. Lektoren, die eine solche Zusicherung machen, bieten keinen seriösen Service an!

Wäre es nicht besser, jemanden mit der Bearbeitung zu beauftragen, der Ahnung von meiner Branche hat?

Sie können sich selbstverständlich auf die Suche nach einem Lektor machen, der zufällig im passenden Fachbereich ausgebildet ist – ob Sie den finden, ist eine andere Frage, denn die meisten Lektoren sind studierte Geisteswissenschaftler.

Als Lektor darf ich Ihren Text sowieso nicht inhaltlich verändern, sondern ich kümmere mich um die korrekte Grammatik, Orthographie und Stilistik. Oft hat gerade ein fachfremder Lektor einen unverstellten Blick für fachchinesischen Wortsalat und kann die Lesbarkeit für Laien enorm verbessern.

Bisher habe ich Texte aus so unterschiedlichen Bereichen wie Radiochemie, Volkswirtschaft, Informatik, Germanistik, Architektur und Jura überarbeitet: Der Duden gilt für alle.